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Die Toolbox ist jetzt auch für Tirol verfügbar.

Mit dem Projekt: „gemeinsam wohnen. gemeinsam leben.“ hat die Stadt Innsbruck, gemeinsam mit dem Land Tirol und den beteiligten Wohnbauträgern 2011 einen wichtigen Beitrag für die Verbesserung des Zusammenlebens in Wohnanlagen und Stadtquartieren geleistet. Viele der damals vorgeschlagenen Handlungsempfehlungen wurden umgesetzt. Ende 2017 und Anfang 2018 trafen sich die damaligen Partner um den Stand der Umsetzung zu reflektieren. Zur Unterstützung der HausverwalterInnen wurde beschlossen, die Toolbox auch für Tirol verfügbar zu machen.

ERFOLGREICHE PRÄSENTATION DER TOOLBOX HAUSVERWALTUNG

Die Anforderungen an eine gemeinnützige Hausverwaltung steigen stetig, der Aufwand eine kundenorientierte und gleichzeitig effiziente Leistung anzubieten wird damit schwieriger. Daher hat das Servicebüro zusammen>wohnen<, eine Einrichtung der GBV Steiermark, in Zusammenarbeit mit co:retis Tirol zu Beginn des Jahres die Schulung „In Kommunikation mit Nachbarschaften und Mietern“ für Hausverwaltungen angeboten. Ein Resultat dieser Schulung war eine Online-Toolbox, zu deren Präsentation wir Sie sehr gerne einladen möchten.

NACHBARSCHAFTSKONFLIKTE AUS SICHT EINER HAUSVERWALTUNG

Eine viel diskutierte Frage lautet: Ist die Hausverwaltung für einen wohnungsbezogenen Konflikt unter NachbarInnen zuständig? Wenn es um die Verantwortung von Nachbarschaftskonflikten für eine Hausverwaltung geht, gibt es zumeist zwei konträre Antworten: Für die einen gilt, dass Hausverwaltungen für die alltäglichen Konflikte des Zusammenlebens zuständig sind, für die anderen, dass es nicht Teil ihres Aufgabenfeldes sei. Gerade die betroffenen BewohnerInnen wissen daher oft nicht, woran sie sind und werden von einer Institution zur anderen geschickt, ohne dass das Problem gelöst werden könnte.